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Parodontologie

Parodontologie hilft, wenn die Zähne ihren Halt verlieren

Der Master of  Science in Paodontologie hilft Ihnen, Ihre Zähne zu erhalten

Master of Parodontologie AlbrechtDer kürzlich erworbene akademische Titel des Master of Science Orale Implantologie und Parodontologie rundet unser Kompetenzprogramm ab. Dieser zusätzliche Titel neben dem seit 20017 geführten Master of Science in Oral Implantology unterstreicht die Kompetenz in der Implantologie, und erweitert gleichzeitig die Kompetenz auf dem Gebiet der Parodontologie.

Erkrankungen des Zahnfleisches wie Gingivitis und Parodontitis, umgangssprachlich oft als Parodontose bezeichnet, sind keine Seltenheit – durchschnittlich erkranken drei von vier Menschen im Laufe ihres Lebens an mindestens einer dieser beiden Entzündungen. Nichtbehandelte Zahnfleischentzündungen können schwerwiegende Folgen haben.

Das Fachgebiet, das sich mit dieser Art dentaler Erkrankungen befasst, wird Parodontologie – „Lehre vom Zahnhalteapparat“ – genannt. Wird eine schwere Zahnfleischentzündung rechtzeitig erkannt, kann eine Parodontosebehandlung Schlimmeres verhindern.

Anders als beispielsweise Karies, der die Zahnsubstanz selbst angreift, kann eine Zahnfleischentzündung langfristige, irreversiblen Folgen nach sich ziehen: Hat der Zahnhalteapparat, also das Zahnfleisch, schwere Schäden genommen, verlieren die Zähne dort ihren Halt. In extremen Fällen kann die Zahnhaftung an den betroffenen Stellen nicht wieder hergestellt werden.

Aus diesem Grund ist es wichtig, Gingivitis und Parodontitis frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln. Vereinbaren Sie hierzu einen Termin in unserer Praxis und informieren Sie sich zur Parodontologie – wir beraten Sie sehr gerne zu Ihrem individuellen Erkrankungsrisiko, zur Risikominderung und zu möglicherweise notwendigen Behandlungen.

Wenn unsere Zähne nichts mehr hält – die Feinde des Zahnfleisches

Unsere Zähne und unser Zahnfleisch werden stetig von Bakterien besetzt, die dort einen festen Belag bilden. Dieser Belag wird als Plaque bezeichnet.

Die Plaque lässt sich durch regelmäßiges und gründliches Zähneputzen zwar größtenteils entfernen – kleine Überreste bleiben jedoch immer vorhanden. Diese Plage-Reste siedeln sich besonders zwischen Zähnen und Zahnfleisch an, weil sich diese Region mit der Zahnbürste besonders schwer erreichen lässt.

Mit der Zeit entwickelt sich dieser zunächst leichte Belag zu einem festen, höckerigen Zahnstein. Schließlich kann dieser Zahnstein, wenn er über längere Zeit nicht entfernt wird, zu Rötungen und Schwellungen führen und letztendlich Entzündungen an den Fasern, die unsere Zähne im Kieferknochen halten, verursachen. Hieraus resultieren zwei weit verbreitete, schmerzhafte Zahnfleischerkrankungen: Die Gingivitis und die Parodontitis.

Gingivitis und Parodontitis – Die häufigsten Arten der Zahnfleischentzündung

Die Gingivitis ist eine Entzündung des sogenannten marginalen Zahnfleisches, der „Gingiva“. Das marginale Zahnfleisch ist die oberste Schicht des Zahnfleisches, welches wir mit bloßem Auge beim Blick in den Spiegel betrachten können.

Auch den Zahnstein, der sich dort ansiedelt, können wir klar erkennen: Er legt sich als gelbe Kruste an der Verbindung zwischen Zähnen und Zahnfleisch an. Unter dieser gelben Plaque-Ablagerung kann sich mit der Zeit eine Gingivitis entwickeln.

Bakterien, welche diese Plaque und schließlich eine Gingivitis verursachen, sind in unserer natürlichen Mundflora enthalten und müssen deshalb regelmäßig professionell entfernt werden – normales Zähneputzen reicht meist nicht aus. Weitere Faktoren wie Rauchen, schlechte Mundhygiene oder Stress können das Auftreten der Gingivitis begünstigen.

Eine Gingivitis-Erkrankung zeigt sich mit den typischen Symptomen einer Entzündung: Das Zahnfleisch wird rot und schwillt leicht an, es kann beim Zähneputzen oder Essen zu Zahnfleisch-Bluten kommen. Auch schlechter Atem kann eine Folge von Gingivitis sein – Schmerzen werden durch die Gingivitis im Anfangsstadium meist nicht verursacht.

Bleibt die Gingivitis lange unbehandelt, kann sich die Entzündung auf das gesamte Zahnfleisch ausbreiten, Rötungen und Schwellungen nehmen zu, das Zahnfleisch blutet häufiger. Mit der Zeit wird das Zahnfleisch dadurch immer schwächer und eine Parodontitis kann sich leichter ausbreiten.

Parodontitis setzt sich am Parodontiom, dem Zahnhalteapparat unseres Kiefers, im Inneren des Zahnfleisches an. Diese Art der Zahnfleischentzündung kann entweder von der Wurzelspitze des Zahnes (apikale Parodontitis) oder, beispielsweise nach einer unbehandelten Gingivitis, vom Zahnfleischsaum (marginale Parodontitis), ausgehen.

Eine Parodontitis-Erkrankung muss unbedingt rechtzeitig erkannt und behandelt werden – denn sie kann irreversible Schäden verursachen, ist aber mit bloßem Auge meist nicht zu erkennen: Die Parodontose wirkt im Inneren unseres Zahnfleisches, baut dort den Kieferknochen ab und führt dazu, dass sich das Zahnfleisch allmählich zurückzieht. Erkennen kann man eine beginnende parodontale Entzündung meist nur auf dem Röntgenbild.

Sind die Zerstörung des Kieferknochens und des Zahnfleischgewebes zu weit fortgeschritten, kann der dortige Zahnhalteapparat auch künstlich nicht mehr hergestellt werden. Die Zähne an den betroffenen Stellen können ihre Arbeit nicht mehr verrichten und müssen gezogen werden, und selbst Zahnimplantate können an dieser Stelle nur noch schwer angebracht werden.

Parodontologie hält Ihr Zahnfleisch zusammen

Gingivitis und besonders Parodontitis sind wichtige Gründe, aus denen Sie regelmäßig zur Parodontologie-Untersuchung zu uns kommen sollten. Nur durch eine fachmännische zahnärztliche Behandlung lässt sich diesen beiden Varianten der Zahnfleischentzündung vorbeugen.

In unserer Parodontologie-Sprechstunde ermitteln wir Ihr individuelles Erkrankungsrisiko und werfen einen genauen Blick auf Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch. Mit einer professionellen Zahnreinigung entfernen wir außerdem alle bakteriellen Plaque-Rückstände auf Zähnen und Zahnfleisch – auch die festen Beläge, welche die Zahnbürste nicht erreichen kann.

Während der Untersuchung und Behandlung erhalten wir außerdem einen fundierten Einblick in Ihr Parodontitis-Risiko und können feststellen, ob Bedarf für eine Röntgen-Diagnose besteht. Wenn Sie regelmäßig in unserer Praxis erscheinen, können wir Gingivitis und Parodontitis den Nährboden entziehen, bevor diese Entzündungen Ihren Zähnen den Halt rauben. Sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch gerne auf das Thema Parodontologie an – wir klären sehr gerne alle Ihre Fragen.

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